Ewigsturm

von poscoleri

All die Worte und die Plätze, die uns einsperren und nicht lassen, wie wir sind. All die Sätze und die Straßen, die uns leiten und nie fragen, was wir wollen.

An Tagen wie diesen, wenn die Gedanken durch mich kreisen wie in einem Kreisverkehr ohne Ausfahrt, wenn alles nichts mehr ist und ganz sicher kein Ausweg, dann schlaf ich einfach zweimal ein. Einmal schlaf ich ein und einmal der Wunsch von mir. Weil mir alles unerträglich ist und die Menschen am Allermeisten. Weil meine Hoffnung, ich könnt das alles ertragen, eine sehr unstete ist. Weil es alles eine Qual ist und ein Untergehen in einer Masse, deren Rhythmus ich nicht versteh.

All die Worte und die Plätze und die Sätze und die Straßen, sie lassen einen kleinen Teil von uns sterben, ständig. Und irgendwann sind wir leer und tot und wissen nicht weiter.

Alles wird.

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