Meine persönliche Belanglosigkeit

von poscoleri

Meine Worte, und dies sei fern jeder allzu verlockenden Koketterie gesagt, bleiben viel zu oft unzureichend und -länglich, wie Schirme in waagerechtem Regen. So abstrakt und lose, so festgesetzt in meiner eingeübten Pose. So feindlich gesonnen dem Konkreten. So gern das Gegenteil von anschlussfähig. So problemlos unverständlich. So bewusst geschrieben jedes Wort, doch trotzdem so falsch beim zweiten Lesen, so voller Fehler, Unachtsamkeiten, klitzekleiner Nichtsaussagen. So einfach mach ich’s mir, es ist ja Kunst, wer mir nicht folgt, hat wohl schon.

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