Das I in Intervall

von poscoleri

Wenn die Erkenntnis schlimmer wütet als man je geahnt hat, die Sätze hinten kein Vorne mehr kennen und alles den Bach hinunter verschwimmt, gilt es Abschied zu nehmen von den voreiligen Veröffentlichungen und sich selbst zu depublizieren. Die Entöffentlichung ist eure Hoffnung wie die meine, hier ist etwas von einem Phoenix einzufüllen und keine heiße Asche. Clever und frei wollen wir sein, gegenteilig leben wir. Hoffentlich hab ich einen schönen Glatzenschädel, hoffentlich hab ich eine kräftige Sehnenscheide. Nichts, nichts, nichts, in einem Glas aus Zweifel, ich bin mir nicht sicher, aber wem sollt ich’s sonst sein, welch Ungemach. Bis zum Morgengrauen könnt ich mich und alles hier palpieren, alles ist Bienenstich und Wespennest. Die Deplatzierung wird offenkundig, mein Unvermögen eklatant, der Geistesnebel manifest.

Mein Leben ist mittlerweile auch schon 20 Jahre her.

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