Sprachloses Intermezzo

von poscoleri

Wo ist meine Sprach hin, ich erkenn sie nicht wieder, ich hab sie verloren auf dem Weg, meine Worte sind plump wie ein stumpfer, alter Knüppel, abgenützt im Gefecht mit meinen niederzuschreibenden Träumen, es ist ernüchternd, glanzlos und blankgewetzt, puritanischer Pseudo-Realismus, pragmatisch bis zur Ideen- und Traumlosigkeit, leergeschrieben, leergeträumt, von allen Utopien und Drängen entledigt, es ist ein Jammer.

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