Sieben. In Worten: 7

von poscoleri

Ich bin nicht erhaben über mich und was sich mir aus mir eröffnet ist ausnahmslos keine Lösung. Auch bin ich fraglos Teil der Problemstellung, denn es gibt keine Möglichkeit eines anderen Denken als des meinen (in meinem Denken). So bleibe ich Mann und weiß und Mitte 20 und irgendwie melancholisch. Ich habe nicht die Kraft, mich auszudrücken, und nicht den Ausdruck, mich zu bekräftigen. So gerne würde ich all dies anders sehen als ich es tue, und so sehr kann ich mir nicht mal dies vorstellen. So bleibe ich gefangen in meiner Fiktion von Freiheit, wohlwissend, dass nie etwas besseres nachkommt. Dies sind die Gegebenheiten, sie sind grausam und unnachgiebig, je früher wir aufhören, sie uns anpassen zu versuchen und uns ihnen ergeben, desto besser.

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