Isolierte Rhythmen – Eine Freude

von poscoleri

Immerzu falle ich aus den vorgegeben Rhythmen, dem Takt der Aussenwelt, den Stunden-, Tages-, Wochenzyklen dieser mich einkreisenden Gesellschaft. So muss ich mich zeitweise enthalten, muss Pausen unbestimmter Dauer einlegen, bis ich wieder einsteigen kann in diese zügellose Fahrt.

Maximal bin ich Feldforscher, mehr ist mir nicht möglich, bei aller Bemühung bin ich doch ein Fremdkörper in einer Kultur, die nicht die meine ist. Bei aller Ekstase, bei aller freudiger sozialer Interaktivität, bin ich mir doch schlussendlich höchstens selbst eine Insel in unbarmherzig an mir vorbeifließenden Strömen. Und doch nur eine unter vielen, die sehnsüchtig gen Horizont schielen, nach all den anderen, denen in gleicher Art das Wasser bis zum Hals steht.

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